Hasenheide 54, 10967 Berlin-Kreuzberg
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Russland | R: Aleksandr Kott | OV

Ein Vater und seine Tochter leben gemeinsam in der Einsamkeit der Steppe. Jeder Tag gleicht in seinem Ablauf dem anderen. Das junge Mädchen wird jedoch von zwei Männern umgarnt, doch entscheiden will sie sich nicht. Eines Tages jedoch wird ihr die Entscheidung von ganz alleine abgenommen... Im Juli zeigt das Sputnik Kino in Kooperation mit der Initiative der Brandenburger Publikumsfestivals in Cottbus, Eberswalde und Bad Saarow „5 x 4 Brandenburger Festivalkino“. An jedem Freitag im Juli wird ein ausgewähltes Programm gezeigt. Mit Hilfe einer facettenreichen Filmauswahl gestaltet 5x4 für die unterschiedlichen Zuschauergruppen in Brandenburg und angrenzenden Bundesländern Diskurse über kulturelle Diversität und politische Kultur, über Geschichtsbetrachtungen und Gegenwartsanalysen. Nach Möglichkeit sollen einzelne Filmvorführungen – wie von Filmfestivals gewohnt – von anschließenden Gesprächen begleitet und so inhaltlich vertieft werden. Das kann mithilfe Filmschaffender, der einzelnen Festival- und Projektveranstalter oder kompetenter Gäste geschehen. Das gemeinsame 5x4 Programm soll neugierig machen auf die Filmfestivals und ihre Programme. Es steht im gesamten Projektverbreitungsgebiet stellvertretend für die bunte Festival-, Kino- und Filmlandschaft Brandenburgs.
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Deutschland | Dokumentarfilm | R: Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck, Heiko Lange | OmenglUT

In ihrer Dokumentation widmen sich die Regisseure Jörg A. Hoppe, Heiko Lange und Klaus Maeck dem Berlin der 1980er Jahre. Noch bevor der Kalte Krieg endgültig beendet wurde, war besonders das eingemauerte West-Berlin ein Mekka der Sub- und Popkultur für verschiedenste Künstler, Hausbesetzer und Hedonisten. Auch den englischen Musiker, Autor, Schauspieler und Produzenten Mark Reeder hat es Ende der 70er Jahre in die deutsche Großstadt verschlagen, wo er sich mitten in das damalige, auf das Hier und Jetzt fokussierte Lebensgefühl stürzte und auf illustre Persönlichkeiten wie Nick Cave, Blixa Bargeld und Christiane F. traf. In "B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin 1979-1989" wird diese Spurensuche in der letzten Dekade, in der es noch ein Ost- und West-Berlin gegeben hat, mittels Interviews und Originalaufnahmen, greifbar gemacht und der Geist einer Zeit eingefangen, in der Risiko und Leidenschaft, Wahn und Exzess sowie Tod und Musik Hand in Hand die Atmosphäre einer ganzen Stadt prägten.
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DE | Drama | R: Carlos A. Morelli | D

Der siebenjährige Lukas hat Geburtstag. Trotz angespannter Verhältnisse organisieren die getrennt lebenden Eltern Matthias und Anna eine große Kinderparty. Im Wohnzimmer toben die Kinder, in der Küche die Eltern. Als die Party vorbei ist, ist Julius von seinen Eltern nicht abgeholt worden. Bei dem Versuch, ihn nach Hause zu bringen, entdeckt Matthias in einer surrealen Nachtfahrt, was wirklich von Bedeutung für ihn ist. Unkonventionelles Familiendrama in moderner Film-Noir-Ästhetik. Seven-year-old Lukas is having a big party for his birthday. When his father attempts to take home a boy who hasn’t been picked up by his parents, he discovers what really matters to him.
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SA DE | Drama | R: Haifaa Al-Mansour | D

Maryam ist eine Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muss sie sich jeden Tag aufs Neue den Respekt der Mitarbeiter und der Patienten erkämpfen. Wütend macht Maryam vor allem der Zustand der Straße vor der Klinik. Weil die Stadt die Zufahrt nicht asphaltiert, bleiben die Patienten regelmäßig im Schlamm stecken. Maryam will Veränderung und bewirbt sich um eine bessere Stelle in Dubai. Doch wegen einer Formalität und weil sie keine männliche Begleitung hat, lässt man sie nicht reisen. Maryam sucht Hilfe bei einem entfernten Cousin. Doch der Zufall will es, dass der als Beamter nur Kandidaten für die anberaumte Wahl des Stadtrats empfängt. Vor allem aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand zur Kandidatin. Erst später wird ihr klar, welche Chance zwischen der bürokratischen Willkür lauert: als Stadträtin könnte sie die Asphaltierung der Klinik-Zufahrt selbst in die Hand nehmen. Maryam und ihre beiden Schwestern treten eine Kampagne los, die nicht zu übersehen ist. An jeder Ecke lauern Restriktionen für Frauen; trotzdem wird Maryams Stimme lauter, ihre Auftritte mutiger, ihre Forderungen radikaler. Die junge Ärztin, die vom lang erkämpften Recht auf ein eigenes Auto wie selbstverständlich Gebrauch macht, besteht nun auch auf die Straße, auf der sie fahren kann.
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SA DE | Drama | R: Haifaa Al-Mansour | OmU

Maryam ist eine Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muss sie sich jeden Tag aufs Neue den Respekt der Mitarbeiter und der Patienten erkämpfen. Wütend macht Maryam vor allem der Zustand der Straße vor der Klinik. Weil die Stadt die Zufahrt nicht asphaltiert, bleiben die Patienten regelmäßig im Schlamm stecken. Maryam will Veränderung und bewirbt sich um eine bessere Stelle in Dubai. Doch wegen einer Formalität und weil sie keine männliche Begleitung hat, lässt man sie nicht reisen. Maryam sucht Hilfe bei einem entfernten Cousin. Doch der Zufall will es, dass der als Beamter nur Kandidaten für die anberaumte Wahl des Stadtrats empfängt. Vor allem aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand zur Kandidatin. Erst später wird ihr klar, welche Chance zwischen der bürokratischen Willkür lauert: als Stadträtin könnte sie die Asphaltierung der Klinik-Zufahrt selbst in die Hand nehmen. Maryam und ihre beiden Schwestern treten eine Kampagne los, die nicht zu übersehen ist. An jeder Ecke lauern Restriktionen für Frauen; trotzdem wird Maryams Stimme lauter, ihre Auftritte mutiger, ihre Forderungen radikaler. Die junge Ärztin, die vom lang erkämpften Recht auf ein eigenes Auto wie selbstverständlich Gebrauch macht, besteht nun auch auf die Straße, auf der sie fahren kann.
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LV, DE | Dokumentarfilm | R: Jaak Kimi, Gints Grube | OmU

Dienstag 7.7. Filmvorführung mit Expertengespräch! Filmgespräch Dr. Bodo Hechelhammer, deutscher Historiker mit dem Schwerpunkt Geschichte der Nachrichtendienste und Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes Am 03.09.1978 verliert die damals neunzehnjährige Ieva Lesinska ihre Identität. Plötzlich stammt sie nicht mehr aus Riga, sondern wird zu einer DDR-Emmigrantin mit US-amerikanischem Pass. Für die nächsten acht Jahre ist sie Evelyn Dorn, ein Mädchen aus Ost-Berlin...Eigentlich will sie nur ihren Vater, der bei der UNO in New York arbeitet, besuchen. Doch nach ein paar Tagen erfährt sie von ihm, dass er nicht der ist, den sie glaubte zu kennen. In Wahrheit ist er ein Doppelagent, der sowohl für den KGB wie die CIA arbeitet. Nun will er aussteigen und ganz zu den Amerikanern überlaufen. Ieva muss sich sofort entscheiden: Entweder geht sie zurück zu ihrer Mutter in die Sowjetunion oder sie bleibt bei ihrem Vater und der Stiefmutter in den USA... Die junge Frau entschließt sich zu bleiben und lebt fortan in einem Schutzprogramm der US-Geheimdienste. Sie tauscht ihr bisheriges Leben im Sozialismus ein gegen eine neue Zukunt im verlockend bunten Amerika der achtzigerjahre. Doch ihre neue Identität ist eine einzige Lüge, über ihre wahre Herkunt darf sie kein Wort verlieren. Glauben würde ihr ohnehin niemand. Ihre neuen Freunde lernen sie als Evelyn Dorn, geboren in der DDR, kennen. Sie studiert Englisch und Literatur – und heiratet schließlich einen Amerikaner.
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DE TR NL GR | Drama | R: Emin Alper | OmU

Die drei Schwestern Reyhan (20), Nurhan (16) und Havva (13) leben mit ihrem Vater in einem abgelegenen Dorf in Zentralanatolien. Alle drei wurden als Dienstmagd in die Stadt geschickt, doch inzwischen leben alle drei wieder zu Hause. Als letzte von ihnen kehrte Nurhan zurück: Sie hatte den Sohn des Arztes der Region geschlagen, weil dieser jede Nacht sein Bett nässte. Reyhan war bei ihrer Rückkehr schwanger und wurde vom Vater eilig mit dem Schafhirten Veysel verheiratet. Der Traum von einer besseren Zukunft scheint sich für die drei jungen Frauen nicht zu erfüllen, doch die Bande, die sie verbinden, sind stark. Während sie darauf warten, dass die verschneiten Straßen wieder passierbar werden, vertreiben sich Vater und Töchter die Zeit mit Geschichten.
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D | R: diverse | D

Film aus Papier, 2020-Edition! Wieder lesen DrehbuchstudentInnen und AbsolventInnen der dffb aus ihren Werken! Kopfkino garantiert! Achtung! Aufgrund der Hygiene-und Sicherheitsregelungen können nur Besucher mit vorheriger Platz- Reservierung die Veranstaltung besuchen. Wir werden die Lesung aber auch live auf Facebook streamen! Infos unter www.facebook.com/filmauspapier/
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GB | Dokumentarfilm | R: Edward Watts, Waad al-Kateab | OmeU

FOR SAMA ist ein intimer, persönlicher und zutiefst ergreifender Film während des syrischen Bürgerkriegs aus der Sicht einer jungen Frau und Mutter. FOR SAMA ist eine Liebeserklärung einer jungen Mutter an ihre Tochter. Der Film erzählt die Geschichte von Waad al-Kateabs Leben in Aleppo: angefangen von den Aufständen in der syrischen Stadt über die Liebe zu ihrem Mann, ihre Hochzeit bis hin zur Geburt ihrer Tochter SAMA – und all das inmitten eines katastrophalen Krieges. Mit ihrer Kamera liefert Waad al-Kateab unfassbare Bilder über Verlust, Freude und Überleben – und über allem schwebt die Frage: soll sie aus der Stadt fliehen, um das Leben ihrer Tochter zu beschützen? Auch wenn das Verlassen des geliebten Heimatlandes bedeuten würde, den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert hat… Der Film ist der erste Dokumentarfilm der preisgekrönten Emmy Award-Gewinner und Filmemacher Waad al-Kateab und Edward Watts.
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DE | Dokumentarfilm | R: Sobo Swobodnik | D

GEGEN DEN STROM ist ein Film über ein Land im Umbruch, über die katastrophale Situation in Venezuela und über einen seit 25 Jahren im Untergrund lebenden mutmaßlichen „linksradikalen Terroristen“. Über seine Flucht vor den deutschen Ermittlungsbehörden und über ein transatlantisches Musikprojekt, bei dem es um zerplatzte wie aufrechterhaltende linke geht, um Widerstand, politisches Engagement, sowie die Kraft und den Glauben an eine gesellschaftliche Veränderbarkeit durch Musik.
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DE | Dokumentarfilm | R: Halina Dyrschka | OmU

Die Kunstwelt macht eine sensationelle Entdeckung – nur 100 Jahre zu spät. 1906 malte Hilma af Klint ihr erstes abstraktes Bild, lange vor Kandinsky, Mondrian oder Malewitsch. Sie schuf über 1000 abstrakte Gemälde, die der Nachwelt bis heute verborgen blieben. Wie kann es sein, dass eine Frau Anfang des 20. Jahrhunderts die abstrakte Malerei begründet und niemand nimmt Notiz? Die cineastische Annäherung an eine Pionierin, deren sinnliches Oeuvre künstlerisch fasziniert, zeigt eine lebenslange Sinnsuche, die das Leben jenseits des Sichtbaren erfassen will. Die außergewöhnliche Gedankenwelt der Hilma af Klint reicht über Biologie, Astronomie, Theosophie bis hin zur Relativitätstheorie und spannt so einen faszinierenden Kosmos aus einzigartigen Bildern und Notizen. Heute begeistern die Werke der Künstlerin Millionen. Durch ihr schrankenlosen Denken, das in einem überwältigenden Werk gipfelte muss die Kunstgeschichte umgeschrieben werden.
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US | Drama, Thriller | R: Rian Johnson | OmU

Harlan Thrombey (Christopher Plummer) ist tot! Und nicht nur das – der renommierte Krimiautor und Familienpatriarch wurde auf der Feier zu seinem 85. Geburtstag umgebracht. Doch natürlich wollen weder die versammelte exzentrische Verwandtschaft noch das treu ergebene Hauspersonal etwas gesehen haben. Ein Fall für Benoit Blanc (Daniel Craig)! Der lässig-elegante Kommissar beginnt seine Ermittlungen und während sich sämtliche anwesenden Gäste alles andere als kooperativ zeigen, spitzt sich die Lage zu und das Misstrauen untereinander wächst. Ein komplexes Netz aus Lügen, falschen Fährten und Ablenkungsmanövern muss durchkämmt werden, um die Wahrheit hinter Thrombeys vorzeitigem Tod zu enthüllen
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DE | Dokumentarfilm | R: Elke Margarete Lehrenkrauss | OmeU

Q&A mit Regisseurin Elke Lehrenkrauss am Freitag, 10.07. um 19:00 Uhr. Nominiert für den deutschen Dokumentarfilmpreis des SRW. Bewegender und visuell bestechender Heimatfilm, der Sexarbeiterinnen eine Stimme verleiht. Er legt die brodelnden Abgründe deutscher Provinzidylle offen, ohne den eigenen Glauben an den Menschen zu verlieren.
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DE | Dokumentarfilm | R: Elke Margarete Lehrenkrauss | D

Nominiert für den deutschen Dokumentarfilmpreis des SRW. Bewegender und visuell bestechender Heimatfilm, der Sexarbeiterinnen eine Stimme verleiht. Er legt die brodelnden Abgründe deutscher Provinzidylle offen, ohne den eigenen Glauben an den Menschen zu verlieren.
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CO/AR/NL/DE/DK/SE/UY | Drama, Thriller | R: Alejandro Landes | OmU

In einer abgelegenen Bergregion irgendwo in Lateinamerika absolviert eine aus Teenagern bestehende Kampfgruppe von Rebellen, mit Kampfnamen wie Rambo, Schlumpf, Bigfoot, Lobo und Boom-Boom, militärische Übungen, während sie im Auftrag einer nebulösen Guerillagruppe, die nur als „die Organisation“ bekannt ist, eine Gefangene (Julianne Nicholson) und eine zwangsrekrutierte Milchkuh bewacht.
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US | Dokumentarfilm | R: Jeremy Workman | OmU

15.000 Kilometer – das ist die Distanz, die Matt Green seit 2012 zu Fuß zurückgelegt hat. Das entspricht ungefähr der Entfernung zwischen Deutschland und Australien. Nur ist Matt Green diese Strecke ausschließlich in einer einzigen Stadt gelaufen – in seiner Wahlheimat New York City. Für seine Mission hat Green fast alles aufgegeben – seinen Job als Ingenieur, seine Beziehung, selbst nseine Wohnung. Dafür erlebt er die Stadt auf eine Weise wie noch niemand vor ihm.
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Diverse | Kurzfilme | R: Filmemacher | D/OV

Filmemacher*innenr können dieses Mal nur mit Ameldung per email aber wie immer ohne Vorauswahl, ohne Jury ihre Kurzfilme (max. 25min), an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Ein kurzes Q & A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Filmfans , z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu "testen", um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Anmeldung bitte per email an mail@lichtspielklub.de Wegen der Sicherheits-und Hygieneregeln und der Einhaltung des Mindestabstands zwischen den Besucher*innen haben wir leider nur ein begrenztes Platzangebot zur Verfügung. Anmeldung ist daher zwingend erforderlich! Danke für Euer Verständnis! // Facebook //
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KR | Thriller, Drama | R: Bong Joon-ho | OmeU

Drei OSCARS 2020 : BESTER FILM; BESTES DREHBUCH; BESTE REGIE! Familie Kim ist ganz unten angekommen: Vater, Mutter, Sohn und Tochter hausen in einem grünlich-schummrigen Keller, kriechen für kostenloses W-LAN in jeden Winkel und sind sich für keinen Aushilfsjob zu schade. Erst als der Jüngste eine Anstellung als Nachhilfelehrer in der todschicken Villa der Familie Park antritt, steigen die Kims ein ins Karussell der Klassenkämpfe. Mit findigen Tricksereien, bemerkenswertem Talent und großem Mannschaftsgeist gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten der Familie Park nach und nach loszuwerden. Bald schon sind die Kims unverzichtbar für ihre neuen Herrschaften. Doch dann löst ein unerwarteter Zwischenfall eine Kette von Ereignissen aus, die so unvorhersehbar wie unfassbar sind.
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GB | Drama, Romanze | R: Marjane Satrapi | OmU

Online -Live- Panel Diskussion im Anschluss: „Warum brauchen wir gerade heute Vorbilder wie Marie Curie in der Wissenschaft?“ mit führenden Frauen aus der Wissenschaft, Prof. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB); Maike Röttger , Vorsitzende der Geschäftsführung, Plan International Deutschland e.V.; Prof. Kathrin Valerius, Karlsruher Institut für Technologie(KIT), KIT-Centrum Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik (KCETA); Moderation: Barbara Streidl, Vorstand von Frauenstudien München e.V. Sie veränderte die Welt: Marie Curie, visionäre Wissenschaftlerin und zweifache Nobelpreisträgerin, entdeckte die Radioaktivität und ebnete den Weg zur Moderne. Paris, Ende des 19. Jahrhunderts: In der akademischen Männerwelt der Universität Sorbonne hat Marie Sklodowska (Rosamund Pike) als Frau und auf Grund ihrer kompromisslosen Persönlichkeit einen schweren Stand. Allein der Wissenschaftler Pierre Curie (Sam Riley) ist fasziniert von ihrer Leiderschaft und Intelligenz und erkennt ihr Potential. Er wird nicht nur Maries Forschungspartner sondern auch ihr Ehemann und die Liebe ihres Lebens. Für ihre bahnbrechenden Entdeckungen erhält Marie Curie als erste Frau 1903 gemeinsam mit Pierre den Nobelpreis für Physik. Sein plötzlicher Tod erschüttert sie zutiefst, aber Marie gibt nicht auf. Sie kämpft für ein selbstbestimmtes Leben und für ihre Forschung, deren ungeheure Auswirkungen sie nur erahnen kann und die das 20. Jahrhundert entscheidend prägen werden.
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DE/PL/NL | Drama | R: Carolina Hellsgard | OmU

Mi 8.7. 19.30 Uhr mit Regisseurin Carolina Hellsgard und Publikumsgespräch. Die eigenwillige Claire (13) verbringt die Ferien mit ihrer älteren Schwester Zoe (15) und ihrer Mutter Sophie (40) in einem Hotel am Strand in Andalusien. Sophie verbringt ihre Tage am Pool und zeigt nur minimales Interesse an ihren Töchtern. Anfangs klammert sich Claire an ihre ältere Schwester Zoe. Doch als sich Zoe in Michael, einen Jungen ihres Alters, verliebt ist Claire auf sich allein gestellt. Am Strand lernt sie den jungen senegalesischen Strandverkäufer Amram kennen. Sie möchte ihm helfen, doch macht dadurch unabsichtlich seine verzweifelte Situation noch aussichtsloser.
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CH | Komödie, Drama | R: Eric Bergkraut, Ruth Schweikert | OmU

Fr 17.7. um 19.30 mit Q&A:Regisseur Eric Bergkraut und Hauptdarsteller*innen Ruben Bergkraut, Elisabeth Niederer Die Eltern Vero und Michi glauben, alles richtig gemacht zu haben. Doch Zug um Zug lassen sie ihr Leben von den spätpubertären Zwillingssöhnen lahmlegen. Weder Punktelisten noch Strafen helfen. Romeo und Anton sind kaum aus dem Bett zu kriegen und gehen nur selten zur Schule. Lässig spielen sie die überforderten Eltern gegeneinander aus, kiffen oder zocken stundenlang am Computer. Als sie vom Großvater einen generösen Erbvorschuss als Geburtstagsgeschenk erhalten, verschärft sich das Zusammenleben weiter. Bis die Eltern auf unkonventionelle Weise die Notbremse ziehen.
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Schweden/BRD/Italien | Kinderfilm | R: Lasse Hallström | D

Wenn sogar die Schulzeit in Bullerbü (fast) nur angenehme Seiten hat, was soll man da erst von den endlos langen Sommerferien erwarten? Lisa, Britta und Inga, Lasse, Bosse und Ole wissen, was die Sommermonate für sie bedeuten: Die schönste Zeit des Jahres. Wenn die Nächte nicht dunkel werden, kann man endlich den Wassergeist belauschen (auch wenn man Angst hat und der Wassergeist gar keiner ist), kann in der Scheune übernachten (auch wenn man um 5 Uhr morgens in Agdas warme Küche flüchten muß) oder Krebse fangen (auch wenn das ein Abenteuer ist, zu dem man die Erwachsenen braucht). Wenn die Tage endlos scheinen, dann ist sogar der weite Weg zum Krämer ein Erlebnis und die Angst vor dem grantigen Schuster fast angenehm kribbelig.
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Deutschland | Dokumentarfilm | R: Philipp Majer | OmU

Fünf Taxis, fünf Städte. Bangkok, Prishtina, Dakar, El Paso und Berlin. 24 Stunden im Leben der Taxifahrer·innen. Zwischen Vordersitz und Rückbank. Destan aus Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, erlässt auch mal das Taxigeld, während Mamadou aus Dakar mit seinen Gästen über Zweit- und Drittfrauen diskutiert. Bangkok ist ein hartes Pflaster, auf dem sich Tony durchschlägt, während in Berlin Taxifahrerin Bambi la Furiosa die aufgeputschten Gäste ins Berghain bringt und in El Paso kutschiert der väterliche Sergio Amerikanerinnen in Magenverkleinerungskliniken. Es offenbart sich Alltägliches und Privates, Banales und Intimes. Der Rhythmus der sich öffnenden und schließenden Taxistüren verbindet die Geschichten und zeigt Unterschiede und Gemeinsamkeiten quer über den Globus hinweg. Zufallsbekanntschaften und schicksalhafte Begegnungen. Ein Mikrokosmos in der Großstadt. Unendliche Möglichkeiten. Und das Taxameter läuft.
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