Hasenheide 54, 10967 Berlin-Kreuzberg
030/ 694 11 47
Mail an: postsputnik-kino.com
 
Genre: Animation, Abenteuer, Fantasy
Darsteller: Fumiyo Kohinata, Hana Sugisaki
Regie: Hiromasa Yonebayashi
Land: Japan
Jahr:
Länge: Min
FSK: TBA
  dF = deutsche Fassung (German version)
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MARY UND DIE BLUME DER HEXEN

Japan 2018 | Animation, Abenteuer, Fantasy | R: Hiromasa Yonebayashi

Mary Smith ist ein Mädchen, das sich in ihren Aufgaben verliert. Mit gewaltigem Enthusiasmus lebt Mary in den Tag hinein und da dieser Tag während der Ferienzeit nicht von den Schulzeiten bestimmt wird, sucht das kleine Mädchen auf dem Anwesen ihrer Tante Charlotte nach Aufgaben. Als wilder Tollpatsch ist sie dabei weder der Haushälterin noch dem grantig-gütigem Gärtner Zebedee eine große Hilfe. So verliert sich Mary in den Wäldern, die das Anwesen einschließen.

Sich in etwas verlieren, bedeutet im Anime eben nicht folgenlos in einen Tagtraum abzudriften, der so schnell wie er kommt wieder vergessen ist. Vielmehr scheint sich mit der Fantasie des Tagtraums eine ganz eigene Welt zu erschließen. Die Welt, die sich Mary bei einem Picknick am Waldrand eröffnet, ist die Welt der Hexen. Eine fremdartige Blume, die inmitten der ansonsten völlig brachen Lichtung im schillerndsten Blau erblüht, erweckt sie zum Leben: Plötzlich sprudelt das Wasser eines Brunnens in magisch manipulierten Wellen über, die Katzen des Nachbarjungen entpuppen sich als kleine Hausgeister und ein zerbrochener Reisigbesen lernt zu fliegen. Eben dieser Besen, der Mary Stewarts Romanvorlage „The Little Broomstick“ entstammt, führt nun die gezeichnete Mary zur Magie-Universität Endor, wo das rothaarige Mädchen als angeblich hochtalentierte Hexe empfangen wird. Doch die Macht der Magie, die Mary von den Blüten der Blume verliehen wurde, entpuppt sich schnell als beeindruckende Kraft. An der Universität werden nicht nur Zauber gelehrt, die Bauchschmerzen lindern oder unsichtbar machen. Auch mit Verwandlungszaubern wird hier experimentiert – an lebendigen Tieren.

So bringt die Magie schaurige und schöne Wunder hervor, die Hiromasa Yonebayashi mit der gleichen Detailfülle ausschmückt, die auch Marys Alltag belebt. In eben dieser Gleichberechtigung zwischen dem Fantastischen und dem Weltlichen liegt die große Gefahr für Marys Freunde und Familie, die ohne ihr Wissen Teil des Abenteuers werden – und eben auch die große Stärke von „Mary und die Blume der Hexen“. Yonebayashis Film knüpft damit ziemlich direkt an seine letzte Arbeit für das Studio Ghibli, „Arrietty – Die wundersame Welt der Borger“, an. Wieder sind das Fantastische und das Weltliche nicht augenscheinlich getrennt, sondern gehen im Fluss der Animation als gleichberechtigte Lebensräume und Sozialsysteme ineinander über.

Dieser erste Film des kürzlich gegründeten Studio Ponoc scheint sich mit Yonebayashi im Regiestuhl ganz in die Tradition des legendären Animationsstudios Ghibli einzureihen. Das vom ehemaligen Ghibli-Produzent Yoshiaki Nishimuraneu geleitete und von einer Vielzahl ehemaliger Ghibli-Animatoren besetzte Studio Ponoc führt mit diesem Debüt dabei nicht nur den Stil, sondern auch das Ethos der großen Ghibli-Meister Hayao Miyazaki und Isao Takahata fort.

Webseite zum Film >>>

MARY UND DIE BLUME DER HEXEN

Japan 2018 | Animation, Abenteuer, Fantasy | R: Hiromasa Yonebayashi

Filmbild

Mary Smith ist ein Mädchen, das sich in ihren Aufgaben verliert. Mit gewaltigem Enthusiasmus lebt Mary in den Tag hinein und da dieser Tag während der Ferienzeit nicht von den Schulzeiten bestimmt wird, sucht das kleine Mädchen auf dem Anwesen ihrer Tante Charlotte nach Aufgaben. Als wilder Tollpatsch ist sie dabei weder der Haushälterin noch dem grantig-gütigem Gärtner Zebedee eine große Hilfe. So verliert sich Mary in den Wäldern, die das Anwesen einschließen.

Sich in etwas verlieren, bedeutet im Anime eben nicht folgenlos in einen Tagtraum abzudriften, der so schnell wie er kommt wieder vergessen ist. Vielmehr scheint sich mit der Fantasie des Tagtraums eine ganz eigene Welt zu erschließen. Die Welt, die sich Mary bei einem Picknick am Waldrand eröffnet, ist die Welt der Hexen. Eine fremdartige Blume, die inmitten der ansonsten völlig brachen Lichtung im schillerndsten Blau erblüht, erweckt sie zum Leben: Plötzlich sprudelt das Wasser eines Brunnens in magisch manipulierten Wellen über, die Katzen des Nachbarjungen entpuppen sich als kleine Hausgeister und ein zerbrochener Reisigbesen lernt zu fliegen. Eben dieser Besen, der Mary Stewarts Romanvorlage „The Little Broomstick“ entstammt, führt nun die gezeichnete Mary zur Magie-Universität Endor, wo das rothaarige Mädchen als angeblich hochtalentierte Hexe empfangen wird. Doch die Macht der Magie, die Mary von den Blüten der Blume verliehen wurde, entpuppt sich schnell als beeindruckende Kraft. An der Universität werden nicht nur Zauber gelehrt, die Bauchschmerzen lindern oder unsichtbar machen. Auch mit Verwandlungszaubern wird hier experimentiert – an lebendigen Tieren.

So bringt die Magie schaurige und schöne Wunder hervor, die Hiromasa Yonebayashi mit der gleichen Detailfülle ausschmückt, die auch Marys Alltag belebt. In eben dieser Gleichberechtigung zwischen dem Fantastischen und dem Weltlichen liegt die große Gefahr für Marys Freunde und Familie, die ohne ihr Wissen Teil des Abenteuers werden – und eben auch die große Stärke von „Mary und die Blume der Hexen“. Yonebayashis Film knüpft damit ziemlich direkt an seine letzte Arbeit für das Studio Ghibli, „Arrietty – Die wundersame Welt der Borger“, an. Wieder sind das Fantastische und das Weltliche nicht augenscheinlich getrennt, sondern gehen im Fluss der Animation als gleichberechtigte Lebensräume und Sozialsysteme ineinander über.

Dieser erste Film des kürzlich gegründeten Studio Ponoc scheint sich mit Yonebayashi im Regiestuhl ganz in die Tradition des legendären Animationsstudios Ghibli einzureihen. Das vom ehemaligen Ghibli-Produzent Yoshiaki Nishimuraneu geleitete und von einer Vielzahl ehemaliger Ghibli-Animatoren besetzte Studio Ponoc führt mit diesem Debüt dabei nicht nur den Stil, sondern auch das Ethos der großen Ghibli-Meister Hayao Miyazaki und Isao Takahata fort.

Filmtrailer auf YouTube >>>

Webseite zum Film >>>

Genre: Animation, Abenteuer, Fantasy
Darsteller: Fumiyo Kohinata, Hana Sugisaki
Regie: Hiromasa Yonebayashi
Land: Japan
Jahr:
Länge: Min
FSK: TBA
  dF = deutsche Fassung (German version)
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